Area fire brigade school Nussallee


Competition 2006

Location: 3430 Tulln

Fotos Areal Feuerwehrschule


Beschreibung:

Städtebauliches Konzept
Dem Entwurf liegt die Idee zugrunde, das neu zu entwickelnde Gebiet der derzeitigen Feuerwehrschule möglichst barrierefrei und attraktiv an das Zentrum, sprich Hauptplatz, anzubinden (Zentrumserweiterung).

Um dieses Ziel zu erreichen wird vorgeschlagen, dem derzeitigen Stadtsaal eine neue Widmung zu geben.

Dieser könnte einen Markt oder auch mehrere kleine Geschäfte aufnehmen.

Eine direkte überdachte Anbindung vom Hauptplatz ist angedacht. Die Brüdergasse ist als verkehrsarme Zone ausgewiesen. Eine komplette Überdachung dieser Gasse erhöht die Attraktivität.

Durch die vorangeführten Maßnahmen wird eine publikumsgerechte Verbindung zwischen dem Hauptplatz und einem vom Stadtsaal und Hotel gebildeten Platz geschaffen. Von diesem Platz gelangt man über eine Brücke zu dem Ausstellungsgelände der Landesgartenschau.

Architektur:
Die Gestaltung der einzelnen Objekte ist sehr spezifisch bezogen auf deren Funktion, wesentlich aber ist die Höhenentwicklung. Auf dieses Kriterium wurde im Entwurf besonders Bedacht genommen.

Verkehr:
Ruhender Verkehr:
350 PKW-Stellplätze sind in einer Tiefgarage mit einer Zufahrt untergebracht. 70 für das Hotel, 280 für den Stadtsaal und 6 Busparkplätze.

Durch die zentrale Lage ist diese Garage auch interessant für Besucher des Stadtzentrums.

Für den Stadtsaal und das Hotel ist jeweils eine Vorfahrt für den Besucher bzw. dem Gast möglich. Von dieser Tiefgarage ist ein überdachter Zugang bis zum Hauptplatz vorgesehen.

Fließender Verkehr:
Die Brüdergasse wird verkehrsberuhigt, die Nussallee wird somit Zufahrt zum Hotel und Stadtsaal bzw. zum Hauptplatz, wie bereits jetzt vorhanden.

Betriebstechnik bzw. Überlegungen zum Einsatz alternativer Energien:
Aufgrund der großen Garagenflächen ist zu überlegen, alle Betonwände als auch den Garagenboden als Kernspeicher zu verwenden.

Für die Heizungsanlage sollten nachwachsende Rohstoffe als Energiespender benützt werden.

Ökologisches Konzept:
Der Grünraum wird von der Au und dem Gelände der Landesgartenschau über den neu geschaffenen Platz und der Nussallee bis zum Stadtpark durchgezogen (grüne Lunge).